ich hatte die letzte Woch frei, das war schön! Ich war trotzdem ab und an in der Schule um mal Hallo zu sagen, denn eigentlich hatten nur die Schüler frei und die Lehrer sollten die Zeit nutzen um Zeugnisse zu schreiben (bedenkt: Waldorfschule! Keine Noten, sondern pro Schüler 10-15 Seiten Beschreibung).
Ich habe meine Freizeit genutzt um mich erstmal gaaanz schön auszuruhen, dann war ich auch mehrmals beim Training und hab jetzt meinen schicken grünen Trainingsanzug von der Liga de Esgrima Antioqueña bekommen, ein Foto folgt sicherlich bald, dann dürft ihr auch gern lachen, man sieht nämlich aus wie ein Frosch. Habe es natürlich auch wieder mal geschafft mir ein paar mal weh zu tun... ich frag mich echt immer wie ich das mache, also ausrutschen und hinfallen ist ja ok, aber dann ist mir doch wirklich ein Gefäß im Daumen geplatzt...iiih, tat weh und sah unschön aus! Zum Glück war es links so konnte ich trotzdem weitertrainieren und 2 Tage später war auch nichts mehr zu sehen.
Dann habe ich noch eine Touri-Attraktion besichtigt, das Pueblito Paisa im Cerro Nutibara. Das ist die Nachbildung eines typischen paisa Dorfes (paisas heißen die Bewohner Antioquias) auf einem Hügel, der gleichzeitig ein kleines Naturmuseum ist. Ich war dort mit meiner Gastschwester, hat viel Spaß gemacht!
| Yippii! Mal wieder ein paar Stufen =) |
| Engelchen für Mama |
| Pueblito Paisa |
| Ausblick auf Medellín |
| das Pueblito von oben |
Den Samstag hab ich dann dazu genutzt mich auszuruhen und meine Häkelkenntnisse zu vertiefen. Häkeln ist echt schwierig, aber langsam hab ichs drauf. Bald kann ich all das, was die Grundschüler beherrschen.
Sonntag war ich mit Julian, seiner Mutter, meiner Gastschwester Angelica, ihrer besten Freundin Mariana (die eigentlich immer bei uns ist und auch bei uns schläft, ich habe also quasi zwei Gastschwestern) im sogenannten Castillo (Schloß). Das war das Haus in dem Haus von Doña Benedicta zur Nieden und ihrem Ehemann Diego Echavarría. Sie war diejenige, die in Medellín die erste Waldorfschule gegründet hat. Dieses Paar war hier sehr wichtig, weil sie viel für die Kultur und das Allgemeinwohl taten, so gründeten sie viele Schule, Krankenhäuser und Bibliotheken. Die Familie hat eine zeimlich tragische Geschichte, da die Tochter Isolda schon mit 20 Jahren an einem seltsamen Virus starb und Diego von Leuten von Pablo Eccobar entführt und getötet wurde. Daraufhin kehrte Benedicta nach Deutschland zurück und hinterließ ihr altes Heim als Museum. Hier ein paar Fotos:
| links: Angeliga, mitte: unschwer zu erknnen ich, rechts: Mari |
Da Montag Feiertag war, war ich abends mal wieder mit einigen Finca-Leuten unterwegs und ich habe endlich ein paar elektronische Klänge hören können. Allerdings sind wir nicht lange geblieben, was auch gut so war, da ich Montag viel vor hatte. Aber dazu später mehr, jetzt muss ich mal arbeiten =)
Hey Lausi, das sind mal wieder wirklich schöne Bilder und gepaart mit deinen Erzählungen kann man sich alles sehr gut vorstellen. Das Bild im froschgrünen Anzug möchte ich bitte bald sehen, sieht sicher bildschön aus ;-) Deinen Häkelfortschritten nach dürfen wir doch zu Weihnachten alle auf ein tolles Geschenk hoffen, da freu ick mir :-) Jetzt arbeite schön und halte uns weiter auf dem Laufenden. Knutsch und Knuddel dein großes kleines Schwesterlein
AntwortenLöschenIch habe auch Ferien....oder nee...heisst ja Urlaub. Uebermorgen geht es fuer eine Woche zu Freunden nach Australien. Und die haben auch einen Pool und das Wetter dazu - hoffentlich - bestimmt - auch :o) Mal sehen wie Perth und Umgebung ausschaut.
AntwortenLöschenVielleicht sollte ich auch mal einen blog aufmachen ;o)
Liebe Gruesse and dich natuerlich auch nach Berlin...
Andreas