Also fuhren wir ins Zentrum zum Parque Berrío und schauten und den Plaza Botero an, auf dem viele Skulpturen des Künstlers stehen, die zugegenbenermaßen geschmacksache sind.

| von links nach recht: Julien, Elena, Fabian, Anna |
Von dort aus gingen wir dann...jaa ich weiß gar nicht genau wohin, auf jeden Fall kamen wir auf einen großen Platz auf dem wiederum eine Skulptur von Botero zu finden ist; die Friedenstaube. Die Taube hat auch eine traurige Geschichte, denn sie wurde in die Luft gesprengt und dabei sind viele Menschen ums Leben gekommen. Aber wie man hier in Kolumbien so ist, hat man also einfach eine neue Taube daneben aufgestellt....
Daraufhin gingen wir zum Plaza Bolívar auf dem eine große Statue Bolívars steht. Doch nicht nur das, dort fanden wir auch eine andere Kuriosität vor, einen Behälter in dem man seine Waffen abgeben kann...
| Bolívar |
| Waffenbehälter, leider nur dürftig mit Messer und Machten gefüllt |
| "Ohne Waffen ist das Leben eine andere Geschichte" |
Danach, nachdem sich Elena netterweise erkundigt hat, ob es momentan sicher ist sind wir mit der sogenannten Metro Cable gefahren. Es gibt davon zwei in Medellín. Die eine Linie ist momentan leider nicht befahtbar, weil in der Gegend Bandenkriege ausgebrochen sind und die in ihren Gefechten wohl die Metro beschädigt haben. Da wo wir hingefahren sind war es jedoch sicher. Die Metro Cable fährt die Hänge der Stadt hoch (Medellín liegt ja in einem Tal), wo sich die Armenviertel befinden.
Auf dem Weg nach oben (es gibt drei Stationen) sieht man ziemlich schnell ein riesiges Gebäude, dass aus dem mit roten Häuschen bedecken Hang heraussticht. Es handelt sich um die Biblioteca de Espana, die die Spanier dort hingebaut haben. Dort gibt es eine Bibliothek, es werden verschiedene Workshops angeboten und Kuluturprogramm gemacht.
Wir haben dort oben also die Bibliothek besucht, den Ausblick genossen und sind dann wieder runter gefahren, denn frei bewegen kann man sich in diesen Vierteln nicht wirklich.
| in der Bibliothek |
| Ausblick |
Es war ein wirklich schöner Sonntag auch wenn man immer wieder mit Armut und den Andenken an Gewaltopfer konfrontiert wurde.
Ich will auch nicht, dass der Eindruck aufkommt, dass ich jeden Tag mit Armut und Gewalt konfrontiert werde, so ist es wirklich nicht. Es ist sehr schön hier und ich fühle mich sehr wohl!
un abrazo
Du erlebst ja was, unglaublich. Da ist das triste Arbeitsleben hier doch echt langweilig, obwohl ich sagen muss, ich bin ein zu großer Angsthase, um das zu machen. Es ist immer toll von dir zu lesen, schön weitermachen. Küsschen
AntwortenLöschenuiuiui,
AntwortenLöschendas sind ja abenteuer, die du erlebst! war richtig froh diesen neuen blog zu lesen, nach der schilderung deines ausflugs in die armenviertel. jetzt ist man wieder etwas beruhigter. krasse sachen die du erlebst! nei nei...
pass immer schön auf dich auf, wir wollen noch viele weitere spannende abenteuer der luisa f. lesen :)
knutschi aus der heimat
Echt eine kontrastreiche Gegend in der du da gelandet bist!
AntwortenLöschenDie Fotos sind übrigens alle echt toll und unterstützen deinen Blog echt super! :)